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Zum ersten Mal im saarländischen Landtag: Europäischer Tag der jüdischen Kultur – Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern

01.09.20

Am Dienstag (01.09.2020) findet auf Initiative des Landtagspräsidenten Stephan Toscani im Landtag des Saarlandes zum ersten Mal eine Veranstaltung im Umfeld des Europäischen Tags der jüdischen Kultur statt. „Bei unseren bisherigen Veranstaltungen zur Erinnerung an jüdisches Leben in Deutschland haben wir immer an Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung erinnert. Heute erinnern wir an den Reichtum jüdischer Kultur daran, wie stark jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger kulturelle Entwicklungen in Deutschland geprägt haben“, erläuterte Landtagspräsident Stephan Toscani in seinem Grußwort. Der Aktionstag wird seit 1999 jährlich am ersten September-Sonntag begangen; inzwischen wird der Tag in rund 30 europäischen Ländern gefeiert - von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam organisiert. Ziel ist es, das Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.
Mit Rücksicht auf die aktuellen Hygiene-Vorschriften findet die Veranstaltung in einem deutlich kleineren Format als ursprünglich geplant statt.

Stephan Toscani: „Die heutige Veranstaltung wird das jüdische Lebensgefühl und insbesondere die Bedeutung der Musik in den Vordergrund stellen und damit für Nichtjüdinnen und Nichtjuden erfahrbarer machen. Sie erinnert auch an den Beitrag der jüdischen Kultur zur kulturellen Entwicklung in Europa und in Deutschland. Heute geht es um die Rolle der jüdischen Kultur in der Gegenwart. Um es klar zu sagen: Die jüdische Kultur ist nicht nur Teil unserer Geschichte, sondern sie gehört zu unserer Gegenwart.“
Am Nachmittag wird eine interessante Diskussion zum Thema „Erinnerungskultur und jüdisches Leben heute – kann Kultur Brücken bauen?“ stattfinden. An dieser Diskussion nimmt auch der Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus Prof. Dr. Roland Rixecker teil.

Landtagspräsident Stephan Toscani dankte den beteiligten Schülerinnen und Schülern dafür, dass sie trotz des schwierigen Schulalltags in Zeiten der Krise bereit waren, den Tag der jüdischen Kultur mitzugestalten. Den Lehrkräften dankte er, für die
Unterstützung dieses Engagements. Herrn Martin Kranz von den ACHAVAFestspielen und Herrn Helmut Eisel dankte er für die Anpassung des Konzepts an die derzeit gültigen Veranstaltungsbedingungen.
„Ich hoffe sehr, dass wir im nächsten September die Chance haben, unseren Beitrag zum Tag der jüdischen Kultur so zu gestalten, wie wir es für dieses Jahr geplant hatten“, sagte Stephan Toscani abschließend.

Über die Veranstaltung wird es einen Film geben. Über die Möglichkeiten diesen abzurufen, informieren wir Sie, sobald er fertiggestellt ist.

September 2020

Stage 2