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„Jetzt aber!? Mitreden - Mitgestalten - Mitentscheiden: Kinder- und Jugendbeteiligung im Saarland“ Feier 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention im Landtag

19.11.19

Am 20. November 1989 haben die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Mit einer Diskussionsveranstaltung im Landtag am Montag (18.11.19) wurden 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention gewürdigt.

Schirmherr Landtagspräsident Stephan Toscani:  „Ich freue mich sehr, dass mich der Kinderschutzbund dazu eingeladen hat, die Schirmherrschaft für die Jubiläumsveranstaltung zu übernehmen.  Der Landtag, das Herz der Demokratie im Saarland, ist der ideale Ort für eine Veranstaltung, die die Partizipationschancen von Kindern und Jugendlichen in den Blickpunkt stellt.  Die Veranstaltung findet  in der Reihe „Bürgernaher Landtag“ statt. Mit dieser Reihe geht es mir darum den Landtag, für möglichst viele Gruppen unserer Gesellschaft zu öffnen und mit ihnen in Kontakt zu kommen; heute also mit Jugendlichen, Eltern und engagierten Unterstützern von Kindern und Jugendlichen.“

Im Mittelpunkt der Diskussionen stand das  Recht auf Beteiligung (Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention).

Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, gehört zu werden. Sie dürfen ihre Anliegen und Beschwerden äußern. Bei staatlichen Entscheidungen, die das Kind oder den Jugendlichen betreffen, sind sie zu beteiligen.  Wenn Erwachsene – ganz gleich ob ein Regierungschef oder ein Bürgermeister – eine Entscheidung treffen, die Kinder berührt, müssen die Kinder ihrem Alter oder ihrer Reife gemäß einbezogen werden. Ihre Meinung muss entsprechend berücksichtigt werden.


Stephan Toscani hob hervor, dass die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Entscheidungen des Landtags noch besser werden könne: „Die Debatte, wie man die Mitwirkung der Jugendlichen für ihre und unser aller Zukunft verbessern kann, ist neu eröffnet. Als Landtagspräsident habe ich es zu einem meiner Ziele gemacht, ein Jugendparlament im Saarland zu etablieren. Derzeit befassen wir uns im Präsidium mit Möglichkeiten zur  konkreten Ausgestaltung: Denn es gibt eine Vielzahl an Formen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die Art und Weise der Beteiligungsmöglichkeiten ist fast so vielfältig wie die Kinder und Jugendlichen selbst.  Hier müssen wir abwägen, welche Lösung für unser Land passt. Ich bin überzeugt, dass ein Jugendparlament Jugendliche in Politik und Gesellschaft integriert – denn wer mitwirken darf, identifiziert sich stärker mit unserer demokratischen Gesellschaft. Und dies sollte so früh wie möglich beginnen.“

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