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Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

29.01.2024

Der Landtag des Saarlandes hat am 28. Januar in seiner Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus das Schicksal verfolgter homosexueller Frauen und Männer in den Mittelpunkt gestellt.

Rede der Landtagspräsidentin Heike Winzent

Landtagspräsidentin Heike Winzent sagte:
„Wir richten heute unseren Fokus auf jene Menschen, die von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität verfolgt wurden. Menschen, die verhaftet wurden. Menschen, denen unsägliches Leid zugefügt wurde – etwa durch Zwangssterilisation. Es waren Familienangehörige, Freundinnen und Freunde, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, Nachbarn, die in Konzentrationslager verschleppt und ermordet wurden – weil sie dem Menschenbild der Nazis nicht entsprachen. Die gesellschaftliche Ächtung der Homosexuellen begann nicht erst mit Beginn des Nazi-Regimes und sie endete auch nicht nach dessen Zusammenbruch.“

Referent 1     Referentin 1

Referentin 2     Referentin 3

Referent 2     Referent 3

Die Historiker Dr. Kirsten Plötz und Dr. Frédéric Stroh berichteten von ihrer Forschungsarbeit über die Verfolgung Homosexueller im Saargebiet. Zur Sprache kamen konkrete Schicksale verfolgter Saarländerinnen und Saarländer, ergänzt um Lesungen von Zitaten aus Akten der Landesarchive.

Gemischter Chor     Damenchor

Musikalisch wurde die Gedenkstunde vom Gemischten Saarbrücker Damen- und Herrenchor gestaltet.

Die Gedenkveranstaltung fand in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung statt.

Stage 2