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Die Bedeutung der Regionalflughäfen – Flughafenkonferenz des Interregionalen Parlamentarierrates

29.10.19

Der Interregionale Parlamentarierrat (IPR) ging im Rahmen seiner Flughafenkonferenz am Freitag, dem 25. Oktober 2019 in Luxemburg der Frage nach, welche Bedeutung die kleinen Flughäfen für die einzelnen Regionen haben und wie es um ihre Zukunft bestellt ist.

Auf der Konferenz diskutierten Vertreter/-innen der Flughäfen Luxemburg-Findel, Saarbrücken-Ensheim, Lüttich, Charleroi und Metz-Nancy (Lothringen), der EU-Kommission, der Regierungen aus allen Regionen der Großregion und Parlamentarier der Großregion.


Die Konferenzteilnehmer waren sich einig, dass die regionalen Flughäfen für die einzelnen Bereiche der Großregion von überragender wirtschaftlicher Bedeutung und damit unverzichtbar seien.

Die Standorte der Flughäfen ergänzten sich gegenseitig in ihren strukturellen Unterschieden und unterschiedlichen Geschäftsmodellen.

Isolde Ries MdL, die Vorsitzende der Kommission "Verkehr und Kommunikation" im IPR: „Wenn wir die Zukunftsfähigkeit und wirtschaftliche Fortentwicklung der Regionen sicherstellen wollen, können wir auf unsere Regionalflughäfen nicht verzichten“. Für Wirtschaft und Reisende habe die Kleinheit der Flughäfen viele Vorteile, z.B. kurze Entfernungen vom Wohn- oder Dienstort, kurze Abfertigungszeiten bei guten Verbindungen zu den Drehkreuzen des Luftverkehrs, alle notwendigen Dienstleistungen vor Ort und nicht zuletzt kostengünstige und naheliegende Parkplätze, so Ries weiter.

Staatssekretär Jürgen Barke aus dem saarländischem Wirtschaftsministerium stützt auf der Konferenz diese Einschätzung: „Die Innovationskraft unserer Region lebt von den guten Zugängen zu neuen Märkten und anderen Wirtschaftsräumen. Daher müssen wir sicherstellen, dass wir diese Möglichkeiten für unsere Unternehmen auch in Zukunft erhalten und ausbauen können.“

Der anwesende Vertreter der EU-Kommission Franck Dupont wurde von der Konferenz beauftragt, deren Willen an den neuen EU-Kommissar Hogan zu übermitteln, dass es auch nach dem Ablauf der Subventionserlaubnis im Jahre 2024 sichergestellt sein müsse, dass die Regionalflughäfen weiterbetrieben werden können.

Einig war sich die Konferenz auch darin, dass sich alle Flughäfen der aktuellen Klimadebatte stellen müssen. So wurden Investitionen in Forschung von umweltfreundlichen Flugzeugtechnologien und alternativen Kraftstoffen bis hin zu elektrischem Fliegen thematisiert.

Auch die Verteuerung von Inlandsflügen und die Besteuerung von Flugbenzin waren keine Tabuthemen.

Ries: "Die Mobilitätskonzepte der Zukunft werden sicherlich vor allem auf einem qualitativen und quantitativen Ausbau des schienengebundenen Verkehrs beruhen. Doch auch die Regionalflughäfen spielen in diesem Konzept eine wichtige Rolle als schnelle Verbindung innerhalb des Landes und zu den Drehkreuzen des Luftverkehrs. Die Wertigkeit dieser kleinen Flughäfen wollen wir nicht zuletzt durch eine bessere Anbindung an den ÖPNV stärken."

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