Vor einem Jahr wurde im Landtagsgarten in Erinnerung an die friedliche Überwindung der Berliner Mauer vor 20 Jahren ein 3,60 m hohes und fast drei Tonnen schweres Mauerteil aufgestellt. Das Saarland war damit das erste Bundesland, das im Rahmen einer Aktion des Axel-Springer-Verlages in seiner Landeshauptstadt eines der vermutlich letzten Stücke der Berliner Mauer aufstellt. Als Geschenk an die Bundesländer sollen sie in allen deutschen Länder-Hauptstädten an die Bedrohung der Freiheit und ihre immer notwendige Verteidigung erinnern.
Landtagspräsident Hans Ley „Das Mauerstück ist fester Bestandteil der Besucherführungen und erinnert uns täglich an den Preis der Freiheit.“
Am 28. Juni 2010 verpasste die Firma „Nanopool“ aus Hülzweiler dem Mahnmal an die Deutsche Teilung einen ganz besonderen Schutzschild. Eine ultradünne
Nanobeschichtung wurde aufgesprüht, die als Graffitischutz dient. Landtagspräsident Hans Ley zeigte sich erfreut darüber, dass sie mit modernster Nanotechnik dafür Sorge getragen wird, das Mauerstück als „Denkmal für die Freiheit“ in aller Wirkkraft zu erhalten.
Landtagspräsident Hans Ley: „Waren früher die Schriftzüge auf der Berliner Mauer Ausrufe nach Freiheit und Ausdruck des tief empfundenen Wunsches nach Demokratie, so gilt es heute zu verhindern, dass das historische Monument durch Schmierereien in Mitleidenschaft gezogen wird und somit an Aussagkraft verliert.“